Im ersten Kapitel „Einführung – Bürgerräte in der kommunalen Demokratie“ finden Sie daher Beiträge, die Ihnen eine Hilfe sein sollen, den Bürgerrat fachlich einzuordnen und zu bewerten – aus demokratietheoretischer, entwicklungshistorischer und rechtswissenschaftlicher Perspektive. Die Frage, welchen Nutzen gut gemachte Bürgerräte vor Ort stiften können, bildet den Schwerpunkt des zweiten Kapitels „Qualität und Wirkung – Welche Mehrwerte eröffnen uns gut gemachte Bürgerräte?“. Denn Bürgerräte kommen wirkungsorientiert bzw. mit einem klaren Ziel vor Augen zum Einsatz. Ob sich das Ziel bzw. die gewünschte Wirkung am Ende des Prozesses einstellt, hängt dabei ganz maßgeblich von der Qualität des Beteiligungsprozesses ab.
Für eine Publikation, die sich insbesondere zum Ziel gesetzt hat, Theorie und Praxis der Bürgerräte weiter zusammenzuführen sowie der kommunalen Praxis eine Hilfe zu sein, darf natürlich ein drittes starkes Praxiskapitel, „Aus der kommunalen Praxis – Von Vorreitern und ganz individuellen Bürgerräten“, nicht fehlen. Auch auf Bundes- und Länderebene haben bereits erfolgreich Bürgerräte stattgefunden. Mit diesen Entwicklungen beschäftigt sich das vierte Kapitel des Buches: „Der Bürgerrat macht Schule – interkommunal, in den Ländern und im Bund“.